Warum kostet Schadenabwicklung im Fuhrpark so viel Zeit?
Bei einem einzelnen Privatfahrzeug betrifft ein Unfall meist nur wenige Beteiligte. In einem Unternehmen können dagegen Fahrer, Fuhrparkleitung, Werkstatt, Versicherung und weitere Ansprechpartner in denselben Vorgang eingebunden sein.
Fehlt eine klare Struktur, gehen Informationen über verschiedene E-Mails, Telefonate und interne Weiterleitungen.
Genau hier entstehen vermeidbare Verzögerungen.
Unterschiedliche Meldewege verursachen zusätzlichen Aufwand
Meldet ein Fahrer Schäden telefonisch, ein anderer per E-Mail und ein dritter erst nach der Rückkehr zum Betrieb, fehlt schnell ein einheitlicher Informationsstand.
Ein definierter Ablauf erleichtert die interne Weiterverarbeitung.
Wechselnde Ansprechpartner erschweren die Bearbeitung
Muss bei jedem Schaden neu geklärt werden, wer zuständig ist, kostet allein die Abstimmung Zeit.
Ein fester Ansprechpartner für die Begutachtung kennt dagegen die vereinbarten Abläufe und kann neue Fälle schneller einordnen.
Was gehört zu einem professionellen Fuhrpark Schadenmanagement?
Im Mittelpunkt steht ein klar definierter Prozess vom Eingang der Schadenmeldung bis zur Bereitstellung der technischen Dokumentation.
Fahrer oder Fuhrparkverantwortliche melden einen neuen Schaden nach einem vereinbarten Schema, zum Beispiel über Schaden melden.
Anschließend wird die Begutachtung am passenden Fahrzeugstandort organisiert. Das kann der Betriebshof, eine Werkstatt oder ein anderer Standort sein.
Nach der Besichtigung wird das Schadengutachten erstellt und für die weitere Abwicklung bereitgestellt.
Wie kann ein Kfz-Gutachter den Fuhrpark entlasten?
Ein externer Sachverständiger übernimmt den technischen Teil der Schadenaufnahme und sorgt für eine einheitliche Dokumentation.
Schnelle Schadenaufnahme am Fahrzeugstandort
Je kürzer die Abstimmung zwischen Schadenmeldung und Begutachtung ist, desto früher liegen die technischen Informationen zum Fahrzeug vor.
Gerade bei intensiv genutzten Firmenfahrzeugen ist dieser Punkt relevant.
Einheitliche Gutachten für wiederkehrende Schadenfälle
Arbeitet ein Unternehmen regelmäßig mit demselben Sachverständigen zusammen, muss der grundlegende Ablauf nicht bei jedem Unfall neu festgelegt werden.
Das reduziert Abstimmungsaufwand und schafft eine konsistentere Bearbeitung.
Wie lassen sich Fahrzeugausfallzeiten reduzieren?
Ein Unfall lässt sich nicht durch Schadenmanagement rückgängig machen. Verzögerungen in der anschließenden Organisation lassen sich jedoch reduzieren.
Wenn Schadenmeldung, Terminabstimmung und Dokumentation ineinandergreifen, können notwendige Entscheidungen früher getroffen werden.
Besonders relevant ist das bei Fahrzeugen, die unmittelbar für Aufträge, Außendienst, Lieferungen oder andere operative Aufgaben benötigt werden.
Der wirtschaftliche Nutzen eines strukturierten Prozesses besteht deshalb nicht nur in weniger Verwaltungsarbeit. Auch die schnellere Klärung eines Schadenfalls kann für den Fuhrparkbetrieb wichtig sein.
Wer trägt die Gutachterkosten bei Schäden an Firmenfahrzeugen?
Bei unverschuldeten Haftpflichtschäden an Firmenfahrzeugen gelten hinsichtlich erforderlicher Gutachterkosten grundsätzlich dieselben Rahmenbedingungen wie bei Privatfahrzeugen.
Davon zu unterscheiden sind zusätzliche Leistungen innerhalb eines individuell vereinbarten Schadenmanagements.
Wie eine dauerhafte Zusammenarbeit organisiert wird und welche Leistungen enthalten sind, sollte deshalb vorab konkret abgestimmt werden.
Für welche Fuhrparks lohnt sich eine feste Zusammenarbeit?
Eine feste Struktur ist besonders interessant, wenn regelmäßig Fahrzeuge unterwegs sind und Schadenfälle wiederkehrend bearbeitet werden müssen.
Dabei kommt es nicht nur auf die absolute Anzahl der Fahrzeuge an. Entscheidend ist auch, wie intensiv der Fuhrpark genutzt wird und wie viel interner Aufwand derzeit für einzelne Schäden entsteht.
Unternehmen mit Außendienstfahrzeugen, Transportern, Servicefahrzeugen oder gemischten Flotten können von festen Prozessen profitieren. Für Firmenflotten im Ruhrgebiet ist unter anderem der Standort Duisburg Anlaufstelle.